Kostenlose lokale Metadaten-Analyse

Kostenloser Bild-Metadaten- & EXIF-Checker

Analysieren Sie in Fotos (JPEG, PNG, WebP) gespeicherte EXIF-Daten, Kameraeinstellungen, Aufnahmezeiten und XMP-Metadaten direkt im Browser. Ihre Dateien werden zu keinem Zeitpunkt auf externe Server hochgeladen — ideal für datenschutzsensible Aufnahmen mit Standortdaten (DSGVO-konform).

Bild-Metadaten Marker-Prüfung
Lokal im Browser · Kein Upload
BILDPRÜFUNG // BEREIT

Bild hier ablegen, um Metadaten-Marker zu prüfen

Sucht lokal im Browser nach EXIF-, XMP- oder C2PA-Container-Markern. Es werden keine Werte ausgelesen oder Signaturen validiert. Unterstützt JPEG, PNG und WebP bis 20 MB.

7 wichtige Kamerainformationen, die in EXIF-Metadaten stecken

Digitalfotos von echten Kameras und Smartphones enthalten detaillierte Messwerte der physikalischen Aufnahmeumgebung. Zu den wichtigsten Parametern zählen:

Metadaten-KategorieKonkrete ParameterBedeutung für die Echtheitsprüfung
Kameramodell & HerstellerMake, Model, LensModel, SeriennummerGibt den verwendeten Kamerakörper und das optische Objektiv an. Bei KI-Bildern physisch nicht existent.
Belichtung & OptikShutterSpeed, Blende (F-Stop), ISO, BrennweiteZeigt die physikalischen Lichtverhältnisse und Schärfentiefe während des Auslösens.
AufnahmezeitpunktDateTimeOriginal, OffsetTimeExakter Zeitstempel der Aufnahme inklusive Zeitzone. Hilft beim Abgleich mit dokumentierten Ereignissen.
GPS-StandortdatenGPSLatitude, GPSLongitude, GPSAltitudePräzise Geokoordinaten des Aufnahmeorts. Kann auf Echtheit vor Ort abgeglichen werden.
Farbprofil & FarbraumColorSpace (sRGB, Adobe RGB, Display P3)Sensor- und Rendering-Profil. Weist auf professionelle Kameras oder Displays hin.
Bildbearbeitung & SoftwareSoftware, HostComputer, XMP-ToolkitZeigt, ob das Bild mit Photoshop, Lightroom, GIMP oder Konvertierungsprogrammen bearbeitet wurde.
Content Credentials (C2PA)JUMBF-Box, kryptografische SignaturDigitale Herkunftskette von Leica, Nikon oder Adobe zum Nachweis der Bearbeitungs- und Urheberschaftsgeschichte.

Warum das Fehlen von Metadaten kein Beweis für KI ist

Ein häufiger Trugschluss lautet: „Das Foto hat keine EXIF-Daten, also muss es eine KI-Fälschung sein.“ Das ist falsch. Es gibt zahlreiche alltägliche Gründe, warum echte Fotos metadatenfrei sind:

  • Automatisches Stripping durch Plattformen: WhatsApp, Instagram, Telegram und X entfernen EXIF-Daten standardmäßig beim Upload, um Datenvolumen zu sparen und die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.
  • Screenshots und Bildausschnitte: Ein Bildschirmfoto erzeugt eine völlig neue Bilddatei ohne die Historie des Ausgangsfotos.
  • Speichern für Web: Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop bieten Optionen wie „Für Web speichern“, die EXIF-Header gezielt löschen, um Dateigrößen zu minimieren.

Systematischer Echtheitsabgleich: 3-Schritte-Methode

Für eine fundierte Überprüfung sollten Sie Metadaten stets im Verbund mit anderen Signalen betrachten:

  1. Metadaten lokal prüfen: Nutzen Sie den obigen Checker, um nach verbliebenen Kameramarkern oder C2PA-Containern zu suchen.
  2. Physikalische Plausibilität prüfen: Passen Blendenwert, ISO-Rauschen und Schärfentiefe zur dargestellten Lichtsituation?
  3. KI-Artefakte scannen: Prüfen Sie verdächtige Details (Hintergrundkohärenz, Hautporen, Textfragmente) in unserem KI-Echtheits-Scanner.